Mit diesen 6 Tricks kannst du deine Pflegeroutine nachhaltiger gestalten!

Was schlummert denn bei dir so im Badezimmerschrank? Vermutlich Plastikverpackungen. Viele Plastikverpackungen in allen Größen, Formen und Farben. Von Reinigungs- und Pflegeprodukten über Zahnpasta und Zahnbürste zu Make-up-Artikeln und Pinseln. Es kommt viel zusammen, aber das ist vermutlich bei so ziemlich jedem so. Was allerdings nicht heißt, dass es unvermeidlich ist oder unmöglich, seinen ökologischen Fußabdruck zumindest im Badezimmer zu verbessern. Man muss nur wissen wie – und genau das erfährst du in diesem Blogbeitrag!

1.Festes Shampoo und Duschgel – Tschau Plastikverpackung!

Im Drogeriemarkt noch nie drauf geachtet? Solltest du aber, denn feste Reinigungsartikel kommen wieder voll in den Trend. Sie sind praktisch genauso aufgebaut wie herkömmliches Shampoo oder Duschgel, nur ohne den Zusatz von Wasser. Aus diesem Grund sind keine Konservierungsstoffe notwendig, außerdem kannst du dadurch einiges an Verpackungsmüll einsparen. Darüber hinaus sind oft weniger Duftstoffe und Farbstoffe im Produkt versteckt und sie sind ergiebiger. Die Umweltbelastung fällt bei Pflegeprodukten in fester Form also deutlich geringer aus.

2.Nachfüllbare Verpackungen – so einfach kann’s gehen

Auch ein heißes Thema: Mehrweg- Verpackungen, praktisch der Hybrid unter den verschiedenen Ansätzen der Plastikmüllvermeidung. Viele Hersteller schlagen momentan den Weg der Refill-Produkte ein, wobei die Verpackung einfach wieder neu aufgefüllt und weiterverwendet werden kann. Teilweise werden hierbei Glasbehälter verwendet oder Behälter aus recyceltem Plastik. Gerade bei Flüssigseifen ist dies schon eine gängige Methode, also warum nicht auch für Reinigung- und Pflegeprodukte?

3.Wattepads im 100er Pack? – Schluss damit!

Einweg-Wattepads sind wohl bei jedem im Bad in irgendeiner Ecke zu finden, sie sind einfach die Klassiker schlechthin, ob zum Abschminken oder Entfernen von Nagellack. Doch muss das wirklich sein? Vielleicht, aber nicht in dieser Form. Mittlerweile gibt es einige umweltfreundlichere Alternativen zu den herkömmlichen Abschminkpads, die tatsächlich mehr als ein einziges Mal benutzt werden können. Und das Beste: Die andere Hälfte des Wattepads hängt dabei nicht noch in Fusseln am Gesicht oder auf dem Nagellack – was für eine Innovation. Während die Wegwerf-Watte meist aus Polyester oder Baumwollfasern besteht, sind wiederverwendbare „Watte“-Pads aus verschiedenen Stoffen wie Frottee oder Seide. Zur Reinigung werden sie einfach mit in die Waschmaschine geworfen. Klingt einfach, oder?

4.Die Verwendung – oft zu Unrecht unterschätzt

Diese kleinen, aber entscheidenden Dinge kannst du bei deiner täglichen Körperpflege vermeiden, um deinen ökologischen Fußabdruck ganz easy zu verbessern:

  • Wasser sparen. Lässt du das Wasser beim Einseifen in der Dusche oder beim Reinigen des Gesichts immer laufen? Schalte es ruhig zwischendurch mal aus.
  • Wasserdruck niedrig halten. Hab einfach ein ganz klein wenig mehr Geduld.
  • Nicht zu heißes Wasser verwenden. Die unschöne Realität: Steigst du aus der Dusche, ist es ohnehin erstmal kalt, egal ob du dich vorher beinah verbrühst.
  • Mülltrennung. Wenn Plastikverpackung, dann wirf sie in den richtigen Müll!
  • Sparsam und achtsam. Geh sparsam mit deinen Pflegeprodukten um.

5.Nachhaltige Kosmetik im Trend – bist du dabei?

„Zertifizierte Naturkosmetik“, „Klimaneutral“, „recycelte Verpackung“, „ohne Konservierungsstoffe, Mikroplastik…“, „vegetarisch/ vegan“, und so weiter – Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind unverkennbar Entwicklungstrends und das nicht nur in der Kosmetikindustrie. Auch wenn man dadurch Deklarierungen und Zertifizierungen mit Vorsicht genießen sollte, ist es doch auch eine echte Möglichkeit, um einzusteigen und Teil dieser Veränderung zu werden. Und das wird immer leichter, denn Nachhaltigkeit schleicht sich immer mehr in unseren Alltag, warum dann nicht direkt aktiv werden? Mittlerweile wächst die Anzahl an umweltfreundlichen Alternativen immer weiter und in allen möglichen Bereichen – warum es nicht einfach mal ausprobieren?

6.Aber das Wichtigste: Fang an- irgendwo

Eins muss uns allen bei dem Thema Klimaschutz klar werden: Der Weg zur nachhaltigen Lebensweise ist ein Prozess. Auch kleine Veränderungen im Alltag, wie das Einsparen von Plastikverpackungen, können dabei helfen, unsere Umwelt zu schonen. Viele kleine Umstellungen werden zu einer großen, worauf wiederaufgebaut werden kann – niemand erwartet von dir eine sofortige, komplett klimaneutrale Lebensweise. Fühl dich deshalb nicht schuldig, wenn du vielleicht als echter Kosmetik-Fan noch nicht auf dem Nachhaltigkeits-Level bist, auf dem du sein willst. Das Wichtigste ist, dass wir an das Thema Klimabewusstsein mit positiver Einstellung herangehen und das ohne Druck.

Bereit den ersten oder einen weiteren Schritt namens „umweltschonende Pflegeroutine“ zu gehen? Das nötige Wissen hast du jetzt und bei der Umsetzung können wir dir ebenfalls behilflich sein: stöbere doch einfach ein wenig bei uns im Parfümerie Becker Online Shop herum, dort findest du unter anderem zertifizierte Naturkosmetik von Dr. Hauschka oder Hildegard Braukmann.

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