Kopfschuppen bekämpfen

Kopfschuppen: Ursachen, Verbreitung und Bekämpfung

Die von Kopfschuppen ausgehenden Beeinträchtigungen umfassen vor allem ein Jucken des Kopfes, was viele Menschen mit Kratzen beantworten. Das Kratzen wiederum sorgt für oberflächliche Wunden, die ihrerseits das Risiko für Infektionen erhöhen. Außerdem macht das ständige Jucken nervös und geht mit einer dauerhaften Minderung der Aufmerksamkeit und somit der Leistungsfähigkeit einher. Allein schon diese Faktoren sind wichtige Gründe für eine frühzeitige Bekämpfung und eine gute Prävention gegen die Bildung von Kopfschuppen. Hinzu kommt das Gefühl der optischen Beeinträchtigung, das vor allem Menschen mit dunklen Haaren betrifft. Auch beim Tragen dunkler Kleidung können die Schuppen deutlich sichtbar werden.

Kopfschuppen sind weit verbreitet

Neuere Forschungen gehen davon aus, dass jede dritte Frau und jeder fünfte Mann im Laufe des Lebens zumindest zeitweise unter Kopfschuppen leiden. Dabei fällt ein erheblicher Unterschied hinsichtlich der Schuppenart zwischen den Geschlechtern auf. Bei Frauen werden vor allem die hellen und trockenen Schuppen beobachtet, während Männer häufiger von gelblich wirkenden Fettschuppen betroffen sind. Fakt ist, dass hier hormonelle Ursachen eine wichtige Rolle spielen, denn bei Männern treten Kopfschuppen besonders häufig in der Pubertät auf. Frauen sollten sich dagegen hauptsächlich in der Zeit der Wechseljahre auf die Notwendigkeit einer Schuppenvorbeugung einstellen. Schwankungen bei der auftretenden Schuppenart sind außerdem in der Abhängigkeit von der Jahreszeit zu beobachten.

Wie werden welche Schuppenarten bekämpft?

Trockene Schuppen sind eine Folge der fehlenden Rückfettung der Kopfhaut. Die Kopfhaut präsentiert sich hier insgesamt als trocken, was mit Spannungsgefühlen und einem deutlich verstärkten Juckreiz einhergeht. Ist das die alleinige Ursache, sollten rückfettende Shampoos verwendet und auf übermäßig häufiges Waschen der Haare verzichtet werden. Auch Einreibungen mit speziellem Haaröl versprechen hier eine lindernde Wirkung.

Fettschuppen werden durch eine überschüssige Fetteinlagerung in der Kopfhaut verursacht. Hier kommen vorwiegend spezielle Anti-Schuppen-Shampoos zum Einsatz, in welchen auch Wirkstoffe enthalten sind, die für ein Abtöten von Pilzsporen sorgen. Das ist notwendig, weil hier häufig ein Befall der Kopfhaut mit dem Hefepilz Malassezia furtur festgestellt wird. Sie gehören zwar zu den Pilzen, die auch bei gesunden Menschen auf der Haut vorzufinden sind, können aber im Übermaß die Bildung fettiger Kopfschuppen fördern.

In einigen Fällen liegen den Kopfschuppen aber auch behandlungsbedürftige Hauterkrankungen zugrunde. Typische Beispiele dafür sind die Psoriasis (Schuppenflechte), Allergien und mehrere Formen der Ekzeme. Besteht ein solcher Verdacht, sollten die Betroffenen nicht mit handelsüblichen Haarpflegeprodukten experimentieren, sondern unbedingt einen Hautarzt aufsuchen, damit die Grunderkrankung wirksam bekämpft werden kann.

 

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