Fettige Haare pflegen

Fettige Haare: Ursachen und Möglichkeiten der Bekämpfung

Fettiges Haar ist ein Alptraum vieler Frauen und auch Männer. Wenn die lange Haarpracht von fettigen und platten Strähnen durchzogen wird, sieht dies nicht nur ungepflegt aus, sondern bedeutet für Betroffene oft auch zusätzlichen Stress und Ratlosigkeit – denn nicht immer werden die richtigen Maßnahmen zur optimalen Pflege ergriffen.

Das Fett in den Haaren kommt nicht von der Umwelt, sondern wird von den Talgdrüsen in der Kopfhaut produziert. Dort hat es eine wichtige Funktion, da Fett der Hauptbestandteil des natürlichen Säureschutzmantels der menschlichen Haut ist. Ist dieser nicht intakt, haben Bakterien, Pilzsporen und andere Keime leichtes Spiel – es drohen Entzündungen, Flechten und Hautpilze, die wiederum einen temporären oder dauerhaften Haarverlust verursachen können.

Verwende bei fettigem Haar lieber Kämme statt Bürsten!

Mit Kämmen und Bürsten wird das Fett von der Oberfläche der Kopfhaut auf die Oberflächen der Haare übertragen. Das führt dazu, dass immer zuerst die Ansätze der einzelnen Haare nachfetten. Beim Auskämmen wird das dort angelagerte Fett über die Längen bis in die Spitzen verteilt, weil es sich auch an den Zinken und Borsten anlagert. Grundsätzlich ist das Verteilen des Fettes im Haar sogar förderlich für die Pflege der Haarstruktur, da sie auch hier als Schutzmantel dient. Bei deutlich sichtbarer Verfettung der Haare sollte jedoch darauf geachtet werden, Kämme und Bürsten regelmäßig zu reinigen. Kämme haben hier den Vorteil, dass sie sich einfacher auswaschen lassen. Wer sich mit einer überschießenden Produktion von Fett in den Talgdrüsen der Kopfhaut plagt, sollte seine Kämme deshalb sehr oft reinigen.

Ist häufiges Haarewaschen bei fettigem Haar ratsam?

Die Talgdrüsen sind dafür verantwortlich, dass der Säureschutzmantel der Haut kontinuierlich intakt bleibt. Beim Haarewaschen mit fettlöslichen Substanzen wird genau dieser Säureschutzmantel mit angegriffen. Die Konsequenz ist, dass die Talgdrüsen das schützende Fett der Kopfhaut schnell nachproduzieren. Sie passen sich also mit deinem „Produktionslevel“ dem Rhythmus des Haarewaschens an. Wer nach dem Waschen schnell wieder fettiges Haar hat, sollte also einerseits hin und wieder einmal eine tägliche Haarwäsche ausfallen lassen. Anderseits sollten die Besitzer schnell fettender Haare ausschließlich Shampoo verwenden, durch das der Säureschutzmantel der Kopfhaut nicht angegriffen wird.

Kann Stress fettiges Haar fördern?

Diese Frage muss eindeutig bejaht werden. In Stressphasen verändert sich die Zusammensetzung der vom Körper produzierten Hormone. Vor allem das Adrenalin-Level steigt rasant an. Das führt zu einer Intensivierung des Kreislaufs und einer Steigerung der Stoffwechselgeschwindigkeit. Eine der Konsequenzen ist, dass auch die Talgdrüsen der Haut mit erhöhtem Tempo arbeiten. Fazit: Je mehr Stress ein Mensch hat, desto schneller wird das Haar fettig. Stress sollte ohnehin im Hinblick auf die Gesundheit möglichst vermieden werden.

Welche Faktoren tragen noch zu fettigem Haar bei?

Bei beiden Geschlechtern ist eine gesteigerte Neigung zu schnell nachfettendem Haar in der Pubertät zu beobachten. Bei Frauen tritt dieser Effekt zusätzlich in den Wechseljahren auf. Diese Erscheinungen sind ebenfalls Veränderungen des Hormonspiegels geschuldet. Hinzu gesellen sich die Auswirkungen diverser Medikamente. Dabei spielen vor allem cortisonhaltige Präparate, Psychopharmaka sowie Medikamente mit Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle. Betroffene sollten sich nicht scheuen, ihren Arzt auf eine eventuelle Umstellung der Medikation anzusprechen.

 

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