Parfums als Aphrodisiaka

Parfums können als Aphrodisiaka wirken

Wer Parfum verwendet, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass von einigen Inhaltsstoffen eine aphrodisierende Wirkung ausgeht. Die Aphrodisiaka haben ihren Namen von der Göttin Aphrodite bekommen, die in der griechischen Mythologie als Göttin der Liebe fungiert. Sie galt und gilt als Schutzpatronin der Fortpflanzung und damit auch der Sexualität. Unter dem Begriff Aphrodisiaka werden deshalb alle Stoffe zusammengefasst, die eine erotische Aktivierung zur Folge haben.

Welche Aphrodisiaka kommen in Parfums vor?

Die mit Abstand wichtigste Rolle spielen hier die unter dem Oberbegriff Pheromone gebündelten Botenstoffe, die der menschliche Organismus selbst produzieren kann. Sie können mittlerweile Parfums gezielt beigemischt werden. Hier müssen Anwender allerdings genau darauf achten, dass sie die richtige Variante kaufen. Der Grund ist, dass die Geschlechter auf unterschiedliche Pheromone ansprechen. Deshalb sind auch verschiedene Versionen für Damen und Herren auf dem Markt. Besondere Aufmerksamkeit müssen Anwender mit einer gleichgeschlechtlichen Orientierung walten lassen.

Die Pheromone im Parfum waren Hauptthema in einem Roman, der im Jahr 1985 von Patrick Süskind veröffentlicht wurde. Dort wurde ein Mann namens Jean-Baptiste Grenouille zum Mörder, weil er aufgrund eines fehlenden köpereigenen Geruchs aus der Gesellschaft ausgegrenzt wurde. Er extrahiert deshalb Duftstoffe aus den Körpern seiner Opfer. Wer heute Parfums mit Pheromonen kauft, muss aber keineswegs befürchten, dass sie aus Leichen extrahiert werden, denn sie können inzwischen im Labor künstlich hergestellt werden.

Welche Duftstoffe in Parfums gehören noch zu den Aphrodisiaka?

Einen sehr hohen Bekanntheits- und Verbreitungsgrad genießt hierbei Moschus. Ursprünglich wurde dieser Duftstoff vom Moschushirsch gewonnen. Die männlichen Tiere haben eine Drüse, in welcher die sehr intensiv riechende Substanz gebildet wird.
Aber auch sie müssen der Parfumindustrie nicht mehr zum Opfer fallen, da sich der Duftstoff von Moschus im Labor chemisch nachbilden lässt.

Dass einige Parfumarten eine intensive gelbliche bis rötliche Färbung haben, liegt an der Beimischung von Crocin. Dabei handelt es sich um einen carotinoiden Farbstoff, der aus dem Krokus gewonnen wird. Dieser dient auch als Ausgangsmaterial für die Herstellung der Blütennarben, aus denen das Gewürz Safran gewonnen wird. Seine aphrodisierende Wirkung ist vor allem bei Männern zu beobachten. Der Duft von Zimt wirkt erotisch stimulierend auf beide Geschlechter.

 

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