Frau mit dunklen, lockigen Haaren und Bürste steht vor Spiegel und symbolisiert Haartyp bestimmen

Haartypen bestimmen: So findest du heraus, welcher Haartyp du bist

Unsere Haare begleiten uns jeden Tag – und trotzdem kennen viele Menschen ihre eigene Haarstruktur nur oberflächlich. Vielleicht hast du schon verschiedene Shampoos, Conditioner oder Haarmasken ausprobiert und dich gefragt, warum manche Produkte bei anderen wahre Wunder wirken, während deine Haare weiterhin trocken, kraftlos oder schnell fettig aussehen. Häufig liegt das nicht an den Produkten selbst, sondern daran, dass sie nicht zu deinem Haartyp passen.

Wenn du weißt, welcher Haartyp du bist, kannst du deine Haarpflege gezielt auf die Bedürfnisse deiner Haare abstimmen. Das spart nicht nur Geld und Zeit, sondern sorgt langfristig auch für gesünder aussehendes, glänzenderes und leichter kämmbares Haar. Egal, ob deine Haare glatt, wellig oder lockig sind: Jede Haarstruktur bringt ihre eigenen Eigenschaften und Herausforderungen mit sich. In diesem Beitrag erfährst du, welche Haartypen es gibt, wie du deinen Haartyp bestimmen kannst und welche Pflege deine Haare wirklich benötigen.

Warum solltest du deinen Haartyp kennen?

Viele Menschen wählen ihre Haarpflege nach Duft, Marke oder Empfehlung aus. Das kann zwar funktionieren, führt aber häufig nicht zum gewünschten Ergebnis. Haare unterscheiden sich nicht nur in ihrer Farbe oder Länge, sondern vor allem in ihrer Struktur. Genau diese Struktur entscheidet darüber, wie viel Feuchtigkeit dein Haar benötigt, wie empfindlich es gegenüber Hitze reagiert oder welche Stylingprodukte besonders gut funktionieren.

Hinzu kommt, dass sich viele alltägliche Probleme durch die richtige Pflege deutlich reduzieren lassen. Frizz, splissige Spitzen, fehlendes Volumen oder schnell nachfettende Ansätze entstehen häufig nicht allein durch äußere Einflüsse, sondern auch durch ungeeignete Pflegeprodukte. Je besser deine Produkte auf deinen Haartyp abgestimmt sind, desto einfacher wird deine tägliche Haarpflege.

Welcher Haartyp bin ich? - So kannst du deinen Haartyp bestimmen

Diese Frage stellen sich viele erst dann, wenn sie ihre Haarpflege umstellen möchten. Tatsächlich ist es aber gar nicht schwer, den eigenen Haartyp zu bestimmen. Wichtig ist lediglich, dass du deine Haare möglichst unverfälscht betrachtest.

Wasche deine Haare zunächst mit einem milden Shampoo und verzichte anschließend auf Conditioner, Stylingcremes, Schaumfestiger oder Haarspray. Lasse deine Haare anschließend an der Luft trocknen. Nur so zeigt sich ihre natürliche Struktur, ohne dass Stylingprodukte oder Hitze das Ergebnis beeinflussen.

Beobachte anschließend genau, wie deine Haare fallen.

Sind sie vollkommen glatt oder bilden sich leichte Wellen? Entstehen ausgeprägte Locken oder bleibt dein Haar nahezu schnurgerade? Achte außerdem darauf, wie dick einzelne Haare sind, wie viel Volumen deine Frisur von Natur aus besitzt und ob dein Haar eher trocken oder schnell fettig wird.

Auch die Reaktion auf Feuchtigkeit liefert wertvolle Hinweise. Während manche Haare selbst bei Regen glatt bleiben, beginnen andere sofort zu kräuseln oder verlieren ihre Form. All diese Eigenschaften helfen dabei, deinen Haartyp zuverlässig einzuordnen.

Welche Haartypen gibt es?

Eine der bekanntesten Einteilungen ist das sogenannte Andre-Walker-Haartypensystem. Es wurde ursprünglich entwickelt, um unterschiedliche Haarstrukturen anhand ihrer Form und Beschaffenheit einzuordnen.

Für die meisten Menschen in Deutschland sind vor allem die Haartypen 1, 2 und 3 relevant. Innerhalb dieser Gruppen gibt es jeweils weitere Unterteilungen, die feine Unterschiede in der Haarstruktur beschreiben.

  • 1A-1C: Glattes Haar
  • 2A-2C: Welliges Haar
  • 3A-3C: Lockiges Haar
  • 4A-4C: Sehr stark gelocktes und krauses Haar

Haartyp 1 – glattes Haar

Haartyp 1 umfasst alle Haare, die von Natur aus vollkommen glatt wachsen. Das natürliche Hautfett kann sich besonders leicht vom Haaransatz bis in die Spitzen verteilen. Dadurch wirkt glattes Haar häufig glänzend und geschmeidig. Gleichzeitig neigt es aber auch dazu, schneller fettig auszusehen, weil überschüssiger Talg kaum aufgehalten wird.

Je nach Haarstärke wird Haartyp 1 in drei Untergruppen eingeteilt.

Haartyp 1A – sehr feines, glattes Haar

Der Haartyp 1A zeichnet sich durch besonders feine Haare aus. Sie liegen sehr eng am Kopf an und besitzen kaum Eigenvolumen. Bereits eine kleine Menge Pflege kann das Haar beschweren. Viele Menschen mit diesem Haartyp wünschen sich deshalb mehr Fülle und Griffigkeit.

Ein weiterer Vorteil dieses Haartyps ist sein natürlicher Glanz. Da die Haaroberfläche sehr eben ist, wird das Licht optimal reflektiert. Gleichzeitig verlieren feine Haare jedoch schneller ihre Form und lassen sich oft nur schwer dauerhaft stylen.

Haartyp 1A: Pflege

Bei der Haartyp-1A-Pflege gilt grundsätzlich: Weniger ist mehr. Verwende leichte Volumenshampoos und verzichte auf sehr reichhaltige Conditioner im Haaransatz. Pflegeprodukte sollten vor allem in den Spitzen eingesetzt werden. Trockenshampoo kann helfen, das Haar zwischen den Haarwäschen aufzufrischen und zusätzliches Volumen zu schaffen.

Haartyp 1B – glattes Haar mit mehr Volumen

Der Haartyp 1B ist ebenfalls glatt, besitzt jedoch bereits etwas mehr Struktur und Fülle als Typ 1A. Die Haare wirken kräftiger und lassen sich leichter frisieren. Trotzdem behalten sie den charakteristischen Glanz glatter Haare.

Viele Menschen mit diesem Haartyp erleben eine gute Balance zwischen Geschmeidigkeit und Volumen. Dennoch kann auch dieser Haartyp bei falscher Pflege schnell beschwert wirken oder seinen natürlichen Schwung verlieren.

Haartyp 1: Pflege

Die Haartyp-1B-Pflege sollte vor allem Feuchtigkeit spenden, ohne Rückstände zu hinterlassen. Leichte Conditioner und gelegentliche Haarmasken versorgen die Haare ausreichend, ohne sie unnötig schwer werden zu lassen. Hitzeschutz ist sinnvoll, wenn regelmäßig geföhnt oder geglättet wird, da auch glatte Haare durch hohe Temperaturen langfristig geschädigt werden können.

Haartyp 1C – kräftiges glattes Haar

Der Haartyp 1C bildet den Übergang zu den welligen Haaren. Obwohl die Haare grundsätzlich glatt wachsen, sind sie deutlich kräftiger und besitzen mehr Eigenvolumen. Oft wirken sie etwas widerspenstig und können bei hoher Luftfeuchtigkeit zu Frizz neigen.

Menschen mit diesem Haartyp profitieren häufig davon, dass ihre Haare besonders robust sind. Gleichzeitig benötigen sie etwas mehr Pflege, um geschmeidig zu bleiben und ihre glatte Struktur zu bewahren.

Haartyp 1C Pflege

Für die Haartyp-1C-Pflege eignen sich feuchtigkeitsspendende Shampoos und glättende Conditioner. Haaröle können trockene Spitzen geschmeidig halten, sollten jedoch sparsam verwendet werden. Regelmäßige Haarkuren helfen dabei, die kräftige Haarstruktur gesund zu erhalten und Frizz vorzubeugen.

Haartyp 2 – welliges Haar

Haartyp 2 bildet den Übergang zwischen glatten und lockigen Haaren. Die Wellen entstehen durch eine leicht ovale Haarwurzel, wodurch das Haar nicht vollkommen gerade wächst. Welliges Haar besitzt häufig mehr Volumen als glatte Haare und wirkt besonders lebendig.

Gleichzeitig bringt dieser Haartyp einige Herausforderungen mit sich. Je nach Wetterlage können die Wellen unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Außerdem neigt welliges Haar häufig zu Frizz, insbesondere wenn es nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Innerhalb dieser Kategorie wird zwischen den Haartypen 2A, 2B und 2C unterschieden. Jede dieser Varianten unterscheidet sich hinsichtlich Wellenstärke, Volumen und Pflegebedarf.

Haartyp 2A – leichte, lockere Wellen

Der Haartyp 2A ist die feinste Form von welligem Haar. Die Haare fallen überwiegend glatt, zeigen aber leichte, natürliche Wellen; häufig erst ab etwa Kinnhöhe oder in den Längen. Dieser Haartyp wirkt oft besonders locker und unkompliziert, kann aber schnell an Volumen verlieren, wenn die falschen Pflegeprodukte verwendet werden.

Da die Haarstruktur meist eher fein ist, benötigt Haartyp 2A vor allem leichte Pflege, die Feuchtigkeit spendet, ohne die Wellen auszuhängen. Schwere Öle oder sehr reichhaltige Cremes können dazu führen, dass das Haar platt wirkt und seine natürliche Bewegung verliert.

Um die Wellen sichtbar zu machen, eignen sich leichte Stylingprodukte wie Schaumfestiger oder spezielle Locken- und Wellendefinierer. Wichtig ist außerdem, das Haar möglichst sanft zu trocknen. Starkes Rubbeln mit einem Handtuch kann die Haarstruktur aufrauen und Frizz fördern. Besser ist es, die Haare vorsichtig auszudrücken und anschließend an der Luft trocknen zu lassen oder einen Diffusor bei niedriger Temperatur zu verwenden.

Haartyp 2B – deutliche Wellen mit mehr Struktur

Beim Haartyp 2B sind die Wellen stärker ausgeprägt und beginnen häufig bereits näher am Ansatz. Das Haar besitzt mehr Struktur als Typ 2A und kann dadurch voluminöser wirken. Gleichzeitig neigt dieser Haartyp häufig zu Frizz, da die natürliche Haaroberfläche durch die Wellen nicht ganz so glatt ist.

Viele Menschen mit Haartyp 2B erleben, dass ihre Haare je nach Wetterlage unterschiedlich aussehen. Während die Wellen an trockenen Tagen schön definiert wirken können, verlieren sie bei hoher Luftfeuchtigkeit oft ihre Form.

Die richtige Pflege für Haartyp 2B konzentriert sich deshalb auf Feuchtigkeit und Definition. Feuchtigkeitsspendende Shampoos, Conditioner und Leave-in-Produkte können helfen, die Wellen geschmeidig zu halten. Stylingprodukte sollten die natürliche Struktur unterstützen, ohne das Haar hart oder klebrig wirken zu lassen.

Haartyp 2C – kräftige Wellen mit lockigen Partien

Der Haartyp 2C ist die stärkste Form des welligen Haars. Die Wellen sind deutlich sichtbar und können teilweise bereits in lockige Strukturen übergehen. Das Haar besitzt meist viel Volumen und wirkt besonders lebendig.

Gleichzeitig benötigt dieser Haartyp mehr Pflege als die feineren Varianten. Durch die wellige Struktur kann sich das natürliche Haarfett nicht so leicht bis in die Spitzen verteilen. Dadurch entstehen schneller trockene Längen oder spröde Spitzen.

Feuchtigkeitsspendende Masken, pflegende Conditioner und sanfte Reinigung sind besonders geeignet. Wer seinen Haartyp 2C richtig pflegt, kann die natürliche Struktur betonen und verhindern, dass die Haare schwer oder ungeordnet wirken.

Haartyp 3 – lockiges Haar

Lockiges Haar gehört zu den auffälligsten Haarstrukturen und benötigt eine besonders abgestimmte Pflege. Die Locken entstehen durch eine stärker gebogene Haarstruktur, wodurch das natürliche Fett der Kopfhaut deutlich langsamer bis in die Spitzen gelangt.

Dadurch fühlen sich Locken häufig trockener an als glatte Haare, auch wenn die Kopfhaut selbst ausreichend Fett produziert. Die richtige Balance aus Feuchtigkeit, Pflege und schonendem Styling ist deshalb besonders wichtig.

Haartyp 3A – große, definierte Locken

Der Haartyp 3A zeichnet sich durch große, spiralförmige Locken aus. Die Locken besitzen meist eine gute Sprungkraft und wirken weich sowie voluminös. Gleichzeitig können sie durch äußere Einflüsse wie trockene Luft, Hitze oder häufiges Styling ihre Definition verlieren.

Die Pflege von Haartyp 3A sollte vor allem auf Feuchtigkeit setzen. Lockencremes, Leave-in-Conditioner und pflegende Haarmasken unterstützen die natürliche Struktur und helfen dabei, Frizz zu reduzieren. Besonders wichtig ist ein schonender Umgang mit den Haaren. Häufiges Glätten oder intensive Hitze können die Lockenstruktur langfristig verändern. Wer die natürliche Form seiner Locken erhalten möchte, sollte möglichst auf sanfte Stylingmethoden setzen.

Haartyp 3B – engere, voluminöse Locken

Der Haartyp 3B beschreibt deutlich stärker ausgeprägte Locken als Typ 3A. Die Locken sind meist kleiner, spiralförmiger und besitzen viel Volumen. Sie können eine federnde Struktur haben und wirken besonders lebendig, benötigen aber auch mehr Pflege, da die natürliche Feuchtigkeit der Kopfhaut schwerer bis in die Spitzen gelangt.

Menschen mit Haartyp 3B profitieren von reichhaltigen, feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten. Ein milder Shampoo-Ansatz, intensive Conditioner und regelmäßige Haarmasken helfen dabei, die Locken geschmeidig zu halten und Trockenheit vorzubeugen. Besonders geeignet sind Produkte, die die Locken definieren, ohne sie zu beschweren.

Beim Styling sollte darauf geachtet werden, die Locken nicht unnötig zu strapazieren. Statt kräftigem Bürsten eignen sich die Finger oder ein grobzinkiger Kamm zum Entwirren. Leave-in-Produkte und Lockencremes können helfen, die natürliche Sprungkraft zu erhalten und Frizz zu reduzieren.

Haartyp 3C – sehr enge Locken mit hoher Sprungkraft

Der Haartyp 3C zeichnet sich durch sehr enge, spiralförmige Locken aus. Die Locken sind meist kleiner als bei Typ 3B und besitzen eine hohe Dichte sowie viel Volumen. Obwohl das Haar häufig kräftig wirkt, kann es empfindlich sein und benötigt eine besonders sorgfältige Pflege.

Da sich die natürlichen Öle der Kopfhaut nur schwer bis in die Haarspitzen verteilen, neigt Haartyp 3C schneller zu Trockenheit. Feuchtigkeit ist deshalb der wichtigste Bestandteil einer passenden Pflegeroutine. Reichhaltige Conditioner, Haarbutter oder intensive Masken können helfen, die Haare weich und elastisch zu halten.

Auch der Umgang mit Hitze und chemischen Behandlungen sollte möglichst schonend erfolgen. Eine gute Pflege unterstützt nicht nur die Optik der Locken, sondern hilft auch dabei, Haarbruch und Spliss vorzubeugen.

Haartyp 4 – krauses und stark gelocktes Haar

Haartyp 4 umfasst sehr stark gelocktes und krauses Haar. Diese Haarstruktur besitzt häufig eine besonders enge Krümmung, wodurch die Haare optisch weniger lang wirken können, als sie tatsächlich sind. Dieses Phänomen wird auch als „Shrinkage“ bezeichnet.

Haartyp 4 benötigt besonders viel Feuchtigkeit und einen sehr sanften Umgang. Die Haarstruktur macht es schwieriger, dass natürliche Öle von der Kopfhaut bis in die Spitzen gelangen. Dadurch kann das Haar schneller trocken wirken und benötigt eine intensive Pflege, die die Elastizität unterstützt.

Haartyp 4A – definierte, kleine Locken

Der Haartyp 4A besteht aus kleinen, klar erkennbaren Locken mit einer deutlich sichtbaren Spiralstruktur. Die Locken können sehr weich sein und besitzen häufig eine gute Definition, benötigen aber dennoch eine konsequente Feuchtigkeitspflege.

Geeignet sind reichhaltige Conditioner, Leave-in-Produkte und feuchtigkeitsspendende Stylingcremes. Da die Haarstruktur empfindlicher auf Reibung reagieren kann, sollte das Haar möglichst vorsichtig behandelt werden. Ein Kissenbezug aus Seide oder Satin kann beispielsweise dabei helfen, Reibung während des Schlafens zu reduzieren.

Haartyp 4B – zickzack-förmige Lockenstruktur

Der Haartyp 4B unterscheidet sich von Typ 4A durch eine weniger ausgeprägte Spiralform. Die Haare wachsen häufig in einer Zickzack-Struktur und besitzen viel Volumen. Die Locken sind weniger definiert, können aber mit der richtigen Pflege wunderschöne Formen entwickeln.

Bei diesem Haartyp ist Feuchtigkeit besonders wichtig. Pflegeroutinen mit intensiven Haarmasken, Leave-in-Conditionern und versiegelnden Produkten können helfen, die Feuchtigkeit länger im Haar zu halten.

Da Haartyp 4B häufig zu Trockenheit und Haarbruch neigt, sollte auf aggressive Reinigung und häufiges Hitzestyling verzichtet werden. Sanfte Pflege und schützende Frisuren können dazu beitragen, die Haarstruktur gesund zu erhalten.

Haartyp 4C – sehr enge, krause Haarstruktur

Der Haartyp 4C beschreibt die engste Lockenstruktur innerhalb des Haartypensystems. Die Haare besitzen meist sehr kleine, kaum sichtbare Lockenmuster und können besonders viel Volumen entwickeln. Gleichzeitig ist dieser Haartyp sehr empfindlich und benötigt eine intensive, auf Feuchtigkeit ausgerichtete Pflege.

Die richtige Pflege für Haartyp 4C setzt auf reichhaltige Inhaltsstoffe wie pflegende Öle, Haarbutter und intensive Feuchtigkeitsmasken. Wichtig ist, die Haare möglichst selten unnötig zu strapazieren und sie regelmäßig mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Viele Menschen mit Haartyp 4C setzen auf schützende Frisuren, die die Haarlängen bewahren und vor äußeren Einflüssen schützen. Mit der richtigen Routine kann auch diese Haarstruktur ihre natürliche Schönheit, Kraft und Vielseitigkeit zeigen.

Haartypen bei Männern und Frauen: Gibt es Unterschiede?

Die verschiedenen Haartypen bei Männern und Haartypen bei Frauen unterscheiden sich grundsätzlich nicht. Die Einteilung in Haartyp 1, 2,3 oder 4 richtet sich ausschließlich nach der natürlichen Struktur der Haare und nicht danach, ob sie von einem Mann oder einer Frau getragen werden.

Dennoch können sich die Bedürfnisse der Haare unterscheiden. Männer tragen häufig kürzere Frisuren, wodurch die natürliche Struktur weniger sichtbar ist. Bei längeren Haaren treten Wellen oder Locken hingegen stärker hervor.

Auch Faktoren wie Hormone, Ernährung, Alter oder chemische Behandlungen können beeinflussen, wie sich Haare anfühlen und verhalten. Der eigentliche Haartyp bleibt jedoch bestehen. Verändert sich die Haarstruktur beispielsweise nach einer hormonellen Veränderung oder durch äußere Einflüsse, bedeutet das nicht automatisch, dass sich der grundlegende Haartyp geändert hat.

Die richtige Pflege beginnt mit deinem persönlichen Haartyp

Deinen Haartyp zu bestimmen, ist der erste Schritt zu einer Haarpflege, die wirklich zu dir passt. Die verschiedenen Haartypen zeigen, wie unterschiedlich Haare aufgebaut sein können und warum es keine universelle Pflege gibt, die für alle funktioniert.

Ob du feines glattes Haar, leichte Wellen oder natürliche Locken hast: entscheidend ist, die Eigenschaften deiner Haare zu verstehen und Produkte auszuwählen, die genau diese Bedürfnisse unterstützen. Mit der passenden Pflege kannst du die natürliche Schönheit deiner Haare hervorheben und dafür sorgen, dass sie gesund, glänzend und gepflegt aussehen.

Wenn du deinen Haartyp kennst, wird auch die Auswahl deiner Haarpflege deutlich einfacher. Statt dich durch unzählige Produkte zu testen, kannst du gezielt auf Inhaltsstoffe und Texturen achten, die deine Haarstruktur optimal ergänzen. So wird deine tägliche Routine nicht nur effektiver, sondern auch zu einem Moment echter Pflege und Verwöhnung.

 

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